Das Biodiversitätsdach

Wenn man ein Dach vielfältig begrünt, begünstigt dies eine artenreiche Flora und Fauna. Verschiedene Maßnahmen erhöhen den ökologischen Wert:

  • Biodiversitätsdach
    Höhen und Neigungen des Daches vielfältig gestalten
  • differenzierte Zonen auch in Bezug auf Feuchtigkeit und Windverhältnissen einrichten
  • Substraten mit unterschiedlicher Granulometrie und Gewicht eintragen
  • Totholz, Gestein und andere natürliche Materialien hinzufügen
  • ein breites Spektrum an Pflanzen auf trockenen bis hin zu feuchten Standorten vorsehen
  • verschiedene Tiefen durch Hügel und Mikroreliefs schaffen
  • differenzierte Licht- und Schattenzonen einrichten

Das Biodiversitätsdach trägt dazu bei, ein weitläufigeres Netzwerk von Grünflächen und funktionalen Lebensräumen in den Stadtzentren zu schaffen.

Fakten auf einen Blick

  • Zusätzliche Belastung: von 120-350 kg/m²
  • Auflage: geeignete Statik: Beton, Stahl- oder Holzkonstruktion
  • Gefälle: 0 - 20%
  • Substrat: verschiedene Substrate, von mineralisch (Lavagestein, Bimsstein, Blähton...) bis organisch
  • Aufbauhöhe: 10-30 cm
  • Pflanzen: Sedum, Gräser, Blumen und Kräuter sowie Kleingehölze
  • Bewässerung: gelegentliche Bewässerung anzuraten
  • Unterhalt: mittel, ca. 4 Kontrollgänge pro Jahr. Prinzipiell soll sich der Standort ohne große Einwirkung von selbst entwickeln.
  • Besondere Wirkungen: Wasserspeicher = ca. 40 l/m²; Wasserrückhalt 55-70%, hohe Verdunstungsleistung und sehr hohe Artenvielfalt
  • Kosten: ca. 45/m²