Die Bewerbung

Warum gibt es die Auszeichnung?

Die Auszeichnung ist ein Zeichen der Wertschätzung für alle ostbelgischen Künstlerinnen und Künstler. Sie soll die bunte und reichhaltige Künstler- und Kreativszene unserer Region widerspiegeln. Die Auszeichnung trägt zudem dazu bei, die Werke zu verbreiten und das Können der Künstler bekannt zu machen.

Das Kulturförderdekret bildet für die Deutschsprachige Gemeinschaft die gesetzliche Grundlage, um Künstler zu fördern. Es trat am 1. Januar 2014 in Kraft. Auch die Auszeichnung „Künstler Ostbelgiens“ wurde durch das Dekret ins Leben gerufen. Unter "Mehr zum Thema" finden Sie das Dekret in den juristischen Dokumenten.

Wer darf sich bewerben?

Antragsberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler aus allen Kunstsparten mit

  • Wohnsitz in der Deutschsprachigen Gemeinschaft
  • oder deren Werke aufgrund des behandelten Themas einen inhaltlichen Bezug zur Deutschsprachigen Gemeinschaft haben

Wie läuft die Bewerbung ab?

Alle drei Jahre ruft die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft zur Bewerbung auf. Seit 2020 ist diese immer an ein bestimmtes Thema geknüpft. Die Kunstschaffenden sind eingeladen, sich mit einem passenden Projekt zu bewerben.

Wie bewirbt man sich?

Sobald der Bewerbungsaufruf veröffentlicht wird, können interessierte Kunstschaffende das Antragsformular ausfüllen. Neben dem Formular reichen sie ihren künstlerischen Lebenslauf und eine Beschreibung ihres Werks ein. Das Projekt muss thematisch zum aktuellen Bewerbungsaufruf passen und innerhalb der dreijährigen Zeit als „Künstler Ostbelgiens“ umgesetzt werden. Das Formular steht nach Veröffentlichung des Bewerbungsaufrufs zur Verfügung.

Was passiert nach der Bewerbung?

Eine unabhängige Fachjury aus nationalen und internationalen Fachleuten begutachtet alle Werke und wählt einen Gewinner oder eine Gewinnerin aus. Neben dem Preisgeld erhält der oder die Auserwählte ein Werkstipendium, um das Projekt zu realisieren.

Das Gewinnerprojekt

Während drei Jahren setzt der Kunstschaffende das Gewinnerprojekt um. Finanziell unterstützt wird der Gewinner oder die Gewinner durch das Werkstipendium der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Am Ende der Förderzeit wird das fertige Projekt der Öffentlichkeit präsentiert.