Haus-Notrufanlagen für ältere oder alleinstehende Bürger
Hausnotrufanlagen ermöglichen es, sich in Notsituationen im häuslichen Umfeld bemerkbar zu machen. Diese Systeme eignen sich z.B. für allein lebende Senioren oder Menschen mit Unterstützungsbedarf.
Damit unterstützen diese Systeme ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben. Die Nutzerinnen und Nutzer können länger alleine zu Hause leben und haben dennoch größtmögliche Sicherheit im Alltag.
Wie funktioniert der Hausnotruf?
Sie benötigen lediglich einen Telefonanschluss und eine Stromversorgung für die Sendestation, die in Ihrem Haus installiert wird. Zusätzlich erhalten Sie einen tragbaren, wasserdichten Sender („Alarmknopf“), den Sie an einer Kette oder einem Armband tragen können.
Wenn Sie gestürzt sind, Ihnen unwohl ist oder Sie Hilfe benötigen, brauchen Sie nur den Alarmknopf zu drücken. Dieser stellt dann über die Sendestation eine Verbindung zur Notrufzentrale her.
Diese setzt sich dann mit Ihnen in Verbindung. Gemeinsam mit Ihnen organisiert die Notrufzentrale die richtige Hilfe.
Sollten Sie nicht mehr in der Lage sein, auf die Ansprache der Notrufzentrale zu reagieren, werden automatisch eine oder mehrere von Ihnen angegebene Kontaktpersonen benachrichtigt. Bei Bedarf wird der Rettungsdienst alarmiert.
Welche Notruf-Zentrale antwortet?
Deutschsprachige Bürger werden mit der Hausnotrufzentrale des Arbeiter-Samariter-Bundes Köln verbunden. Französischsprachige Bürger kommen in Kontakt mit der Zentrale des Service télébiovigilance, CIS, in Alleur.
Wo und wie erhalte ich eine Hausnotrufanlage?
Die öffentlichen Sozialhilfezentren der Gemeinden (ÖSHZ) kaufen und verleihen die Geräte. Die Nutznießer selbst zahlen eine Leihgebühr für die Geräte sowie die Telefonkosten für die Alarmanrufe (zum Tarif eines innerbelgischen Telefongesprächs bzw. eines Ortsgesprächs).
Wenn Sie ein Notrufsystem haben möchten, wenden Sie sich bitte an das ÖSHZ Ihrer Gemeinde.