Öffentlich geförderter Wohnraum
Aktuell zählt Ostbelgien drei öffentliche Wohnungsbaugesellschaften. Deren Zielpublikum sind Menschen mit geringerem Einkommen, die sich in einer meist schwierigen Lebens- und Wohnsituation befinden.
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Die Öffentliche Wohnungsbaugesellschaft Ostbelgien GmbH (ÖWOB) baut, bewirtschaftet und verwaltet rund 1.350 Wohnungen, die sie besitzt. Die ÖWOB ist in allen neun ostbelgischen Gemeinden aktiv.
- Die Sozialen Immobilien Agenturen (SIA) „Tri-Landum“ und „Wohnraum für Alle“ hingegen besitzen kein Eigentum, sondern mieten Immobilien am freien Markt an. Diese vermieten die SIA dann an Bürger, die auf dem freien Mietmarkt nur schwer Fuß fassen, und begleiten die Menschen auch. Tri-Landum ist im Norden aktiv: Eupen, Kelmis, Lontzen und Raeren. Wohnraum für Alle deckt den Süden ab: Amel, Büllingen, Burg-Reuland, Bütgenbach und Sankt Vith.
Die drei ostbelgischen öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften unterliegen der Aufsicht der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft und agieren in einem vorgegeben rechtlichen Rahmen.
Notaufnahmewohnungen
Diese Unterkünfte sind für Menschen gedacht, die wegen ihrer finanziellen, psychischen oder sozialen Situation kein Zuhause haben und vorübergehend Hilfe und Betreuung brauchen. Diese Notlage muss von einem Öffentlichen Sozialhilfezentrum bestätigt werden, damit man Anspruch auf eine Notaufnahmewohnung hat. Wenn Sie sich in einer solchen Notlage befinden, kontaktieren Sie das ÖSHZ Ihrer Gemeinde.