Was passiert in meiner Gemeinde?
St. Vith
Laufende Projekte
Machbarkeitsstudien
Ist eine Erweiterung des bestehenden Nahwärmenetzes technisch und wirtschaftlich sinnvoll?
Die Stadt St. Vith prüft im Rahmen einer Studie die technische und wirtschaftliche Erweiterung ihres bestehenden Nahwärmenetzes. Durch die kürzlich modernisierte Anlage bestehen noch ausreichende Leistungsreserven. Untersucht wird die Anbindung der Jugendherberge, eines Fitnessstudios, eines Tennisclubs sowie einer geplanten Turnhalle. Die Studie umfasst die Analyse des Wärmebedarfs und die Dimensionierung des Leitungsnetzes. Bei positivem Ergebnis wird anschließend ein Lastenheft für die Umsetzung erstellt.
Investitionsprojekte
Interreg-Projekt NBS4U:
Die Stadt St. Vith beteiligt sich als einer von 14 Partnern in Belgien, Deutschland und den Niederlanden am Interreg-Projekt „NBS4U“, das naturbasierte Lösungen wie Dach- und Fassadenbegrünungen, Entsiegelungen und urbanes Wassermanagement fördert. In diesem Rahmen sollen das Rathaus, der Rathausplatz sowie das Gebäude der VoG DABEI begrünt und beschattet werden. Die Bürger werden zu Beginn des Projekts in die Planung eingebunden. Die wissenschaftlich begleitete Umsetzung und der Austausch mit den Projektpartnern sollen zudem Impulse für weitere Nachhaltigkeitsprojekte in der Gemeinde liefern.
Batteriespeicher:
Die Gemeinde Sankt Vith wird einen Batteriespeicher zur Stromspeicherung an ihrer Trinkwasseraufbereitungsanlage in Rodt installieren. Die Anlage verfügt zwar über eine Photovoltaikanlage, die Strom für den Dauerbetrieb der Pumpen und anderer Verbraucher der Anlage zur Verfügung stellt. Da die Anlage im Sommer zeitweise mehr Strom produziert als benötigt wird, wird der überschüssige Strom bislang ins öffentliche Netz eingespeist. Mit dem Batteriespeicher soll der überschüssige Solarstrom zwischengespeichert und bei geringer PV-Produktion für den Betrieb der Pumpen genutzt werden. Dies erhöht den Eigenverbrauch, senkt Stromkosten und entlastet das Stromnetz.
Abgeschlossene Projekte
Machbarkeitsstudien
Sonnenkollektoren auf Rathausdach sinnvoll?
Bei einer ohnehin anstehenden Reparatur des Daches des St. Vither Rathauses wird eine Machbarkeitsstudie zur Installation einer Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) durchgeführt. Die Studie beinhaltet unter anderem die Berechnung der maximalen Größe der PV-Anlage und des maximalen Ertrags. Basierend auf den Ergebnissen der Studie wurde ein Lastenheft zur Ausschreibung der Arbeiten erstellt und die PV-Anlage wurde installiert. Der Batteriespeicher am Rathaus nutzt jetzt den Strom, den diese PV-Anlage erzeugt.
Nachhaltiges Heizsystem in öffentlichen Gebäuden
Die Gemeinde wollte mit einer Studie herausfinden, wie die sieben Gemeindeschulen sowie der Bauhof auf ein nachhaltiges Heizsystem mit Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Quellen umgerüstet werden können. Bislang werden die Gebäude noch mit Heizöl geheizt. Das Projekt wird jetzt mit Renowatt umgesetzt. Dieses Programm der Wallonischen Region führt diese Untersuchungen durch, ohne Kosten für die Gemeinde.
Investitionsprojekte
Stromspeicher in Recht
Die Gemeinde hat einen Batteriespeicher zur Stromspeicherung am Kulturhaus Recht installiert, um den mittels Photovoltaik-Anlage erzeugten überschüssigen Strom zu speichern und ihn in den Abendstunden nutzen zu können, wenn vermehrt Veranstaltungen dort stattfinden.
Fahrradparkplätze
Die Gemeinde hat am Triangel für sieben Fahrräder Fahrradboxen mit Gründach und integriertem Schließzylinder errichtet. Außerdem wurden vier Fahrradbügel für jeweils zehn Fahrräder und ein Fahrradbügel für sechs Fahrräder im Stadtgebiet errichtet.
Energiespar-Beleuchtung in Lommersweiler
Hier wurden auf einem zentralen Fußgängerweg, der bislang über keine Beleuchtung verfügt, zwei Lichtmasten installiert. Die Lichtmasten verfügen über Sensoren, durch die die Lampen sich nur dann anschalten, wenn eine Person den Weg nutzt. An zwei bestehenden Masten hat die Gemeinde Leuchtkörper ausgetauscht.
Treibhausgasneutrale Energieversorgung
Die Gemeinde hat am St. Vither Rathaus einen Batteriespeicher zur Stromspeicherung errichtet. Das Rathaus hat einen jährlichen Stromverbrauch von etwa 45.000 kWh. Auf dem Rathausdach wurde eine Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) installiert, die jährlich voraussichtlich 30.000 kWh Strom für das Rathaus erzeugen wird. Um die Produktion der PV-Anlage optimal nutzen zu können, wurde ein Batteriespeicher installiert, der den überschüssigen Strom der Anlage speichert. Damit wird der jährliche Nachtstrombedarf des Rathauses von rund 15.000 kWh oder der Strombedarf an sonnenarmen Tagen gedeckt. Ziel des Projekts war, das Rathaus mehrheitlich treibhausgasneutral mit Energie zu versorgen. Nachdem das Rathaus bereits energetisch saniert wurde (Einsparung der Wärmeenergie von 40 %) und über das Nahwärmenetz mittels Holzhackschnitzel beheizt wird, waren die Installation der PV-Anlage und der Batteriespeicher der letzte Meilenstein zur Erreichung dieses Ziels.
Maßnahme zur Energieeinsparung
Satellitengestütze Lecksuche
Lecks in Trinkwasserverteilungsnetzen führen regelmäßig zu Wasserverlusten. Sie aufzuspüren, ist schwierig und ineffizient. Daher führten die sechs Gemeinden Amel, Büllingen, Burg-Reuland, Bütgenbach, Kelmis und St. Vith ein gemeinsames Pilotprojekt zum satellitengestützten Auffinden von Leitungslecks durch. Jetzt werden die Aufnahmen von Satellitenmessdaten in Kombination mit der geografischen Lage der Wasserleitungen genutzt, um in ihrer Nähe den Grad der Bodenfeuchtigkeit zu ermitteln.
Die satellitengestützte Lecksuche schafft Einsparungen auf zwei Ebenen:
- Der kommunale Wasserdienst kann die Daten nutzen, um die zeitintensive Suche nach Wasserlecks effizienter zu organisieren.
- Der Wasserverlust wird reduziert.