Vorsorgeuntersuchung

Wer sich regelmäßig beim Arzt durchchecken lässt, erhöht seine Chance, eine Krebserkrankung (oder eine Vorstufe davon) frühzeitig zu entdecken. Je schneller ein Krebs erkannt wird, umso zeitnaher kann eine Behandlung eingeleitet werden.

Das Vorsorgeprogramm richtet sich an Frauen zwischen 25 und 64 Jahren. Es ermöglicht, regelmäßig einen kostenlosen Abstrich durchführen zu lassen. Die Untersuchungen fallen je nach Alter unterschiedlich aus. Die Empfehlung lautet:

  • Frauen zwischen 25 und 29 Jahren: alle drei Jahre ein Pap-Test
  • Frauen zwischen 30 und 64 Jahren: alle fünf Jahre ein HPV-Test
Laborpersonal hält blau-weißen Abstrichbohrer.

Der Gynäkologe nimmt den Abstrich am Gebärmutterhals und an der Schleimhaut vor. Ein Labor führt danach eine zytologische Analyse (PAP-Test = Krebsabstrich) durch. Dieser Abstrich ist schmerzlos.

Wenn die Resultate positiv ausfallen, bedeutet dies nicht unbedingt, dass sich eine Vorstufe oder Krebs entwickelt hat. Es bedeutet lediglich, dass Zellveränderungen vorhanden sind. Daraufhin wird gezielt getestet, ob Viren präsent sind und dieser an einen Sexualpartner weitergegeben werden kann. Nach einigen Monaten muss die Kontrolle wiederholt werden.

Wenn sich bei einem Mann Hautveränderungen im Intimbereich zeigen, sollte er seinen behandelnden Arzt aufsuchen.