Genitalwarzen sind gutartige Hautwucherungen, die beispielsweise im äußeren Genitalbereich auftreten können, unabhängig von Geschlecht und Alter. Anfangs sind sie oft nur wenige Millimeter groß, können aber geschwulstartig weiterwachsen. Sie ähneln einem Blumenkohl. Die Kondylome stören meist mechanisch, hygienisch und optisch. Sie können auch heftig jucken und bluten. Kondylome können auch an der Hand auftreten.
Sie übertragen sich durch engen Körperkontakt insbesondere beim Geschlechtsverkehr. Auch während der Geburt kann HPV von der Mutter auf das Kind übergehen.
Die Inkubationszeit schwankt stark. Die Symptome treten nach drei Wochen oder erst nach mehreren Jahren, nachdem man sich angesteckt hat, auf. Die Kondylome sind in der Regel mit bloßem Auge sichtbar.
Behandlung
Um Kondylome zu entfernen, gibt es verschiedene Behandlungsmethoden:
- chemische Behandlungen wie etwa Salben
- physikalische und chirurgische Behandlungen beispielsweise Abtragen durch Laser oder Skalpell
Die Wahl der Behandlung richtet sich nach dem Ort, der Anzahl, dem Ausmaß und der Art der Läsionen. Für nähere Auskünfte konsultieren Sie Ihren behandelnden Arzt.
Vor Rückfällen schützen diese Ansätze nicht. Um Genitalwarzen zu verhindern, muss man sich impfen lassen.