Tourismus

Brand im Hohen Venn

Auswirkungen auf touristische Unterkunftsbetriebe

Der Brand im Hohen Venn trifft auch den Tourismus – schließlich wirbt Ostbelgien mit seinem einzigartigen Hochmoor. Eine Datenerhebung soll nun feststellen, wie groß der wirtschaftliche Schaden tatsächlich ist.

Schlagbaum mit Verbotsschild im Wald.

Wegen dem Brand im Hohen Venn mussten touristische Unterkünfte in den Ortsteilen Leykaul und Küchelscheid evakuieren, die Gäste nach Hause schicken oder woanders unterbringen. Aber auch Betriebe, die nicht in der Gefahrenzone liegen, sind von Stornierungen betroffen. Vor allem große Buchungsportale, aber auch regionale Agenturen haben vorsorglich Buchungen storniert.

Wie groß ist der wirtschaftliche Schaden?

Um den wirtschaftlichen Schaden einschätzen zu können, haben das wallonische Tourismusministerium “Tourisme Wallonie”, der zuständige Fachbereich im Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft sowie die Tourismusorganisationen TAO und VISITWallonia eine Umfrage gestartet. Alle registrierten Unterkunftsbetriebe in der Deutschsprachigen Gemeinschaft können bis zum 31. August an der Umfrage teilnehmen. Sie finden den Link zur Umfrage unter „Mehr zum Thema“.

Eine erste Einschätzung erfolgt bereits bis zum 21. August.

Wie umgehen mit Stornierungen?

Die Tourismusagentur Ostbelgien und VISITWallonia informieren Touristen auf ihren Websites und Social-Media-Kanälen in mehreren Sprachen über die aktuelle Lage. So erfahren Besucher klar und zuverlässig, welche Zonen gesperrt sind und welche Bereiche sicher und zugänglich sind. Verweisen Sie gerne verunsicherte Gäste auf diese Informationskanäle.

Die regionalen Agenturen suchen derzeit nach den besten Lösungen für Gäste und Betriebe.

Die Unterkunftsbetriebe, die von einer Evakuierung betroffen sind, können gegebenenfalls bei ihrer Versicherungsgesellschaft eine Ausfallversicherung geltend machen.