Arbeit

Leben, lernen und arbeiten in Ostbelgien

Regionalanalyse der Deutschsprachigen Gemeinschaft

Wie hat sich Ostbelgien seit 2008 entwickelt? Wie sieht die Situation in den verschiedenen Lebensbereichen heute aus? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Regionalanalyse in 13 Themenbereichen.

Ein ostbelgisches Landschaftsbild mit Blick über grüne Wiesen

Im Jahr 2008 hat das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft erstmals eine sektorenübergreifende sozioökonomische Beschreibung der Deutschsprachigen Gemeinschaft erstellt. Diese diente als Basis für das Regionale Entwicklungskonzept (REK) „Ostbelgien leben 2025“.

Mit dem Auslaufen der letzten Umsetzungsphase des REK Mitte 2024, endete die Entwicklungs-strategie „Ostbelgien leben 2025“. Ende 2020 startete daher ein neuer Leitbildprozess mit breiter Bevölkerungsbeteiligung: „Ostbelgien leben 2040“. Wie ihre Vorgängerin greift auch die neue Entwicklungsstrategie anstehende Zukunftsfragen auf und geht auf die konkreten Lebensumstände der Ostbelgier in allen Altersgruppen ein. Als empirische Grundlage für das geplante Leitbild „Ostbelgien leben 2040“ wurde die Regionalanalyse von 2008 aktualisiert und fortgeschrieben.

Was beinhaltet die Regionalanalyse?

Im Vergleich zu 2008 ist die Regionalanalyse umfangreicher, da inzwischen mehr Zahlen für die Deutschsprachige Gemeinschaft zur Verfügung stehen. Außerdem umfasst das Dokument erstmals grundsätzliche Kennzahlen zu den neuen Zuständigkeiten, wie zum Beispiel mit dem Kapitel „Planen, Bauen und Wohnen“.

Die Regionalanalyse umfasst folgende Themenbereiche:

  1. Räumliche Lage und Gebietsabgrenzung
  2. Bevölkerung und demografische Entwicklung
  3. Wirtschaftliche Struktur und Beschäftigung
  4. Mobilität und technische Infrastruktur
  5. Natur und Umwelt
  6. Planen, Bauen und Wohnen
  7. Kultur, Sport, Jugend und Medien
  8. Unterricht und Ausbildung
  9. Soziales
  10. Familie
  11. Gesundheit
  12. Begleitung älterer Mitbürger
  13. Sicherheit

Die Regionalanalyse stellt somit eine über einzelne Sektoren, Fach- und Zuständigkeitsbereiche hinausgehende, umfassende Bestandsaufnahme der Situation in der Deutschsprachigen Gemeinschaft dar. Diese ist nicht nur als empirische Grundlage für „Ostbelgien leben 2040“ von Interesse, sondern steht allen interessierten Einrichtungen und Organisationen für ihre Planungen und Arbeiten zur Verfügung.

Die Regionalanalyse steht Ihnen im Downloadbereich des Artikels zur Verfügung.