Die Deutschsprachige Gemeinschaft feierte ihren Festtag!

Zeitgleich mit dem Tag des Königs feiert die Deutschsprachige Gemeinschaft ihren Festtag. Traditionell finden rund um diesen Tag Festveranstaltungen in Brüssel und Ostbelgien statt. Zu den Veranstaltungen sind Gäste aus Politik und öffentlichen Behörden geladen.

Wappen der Deutschsprachigen Gemeinschaft mit seinem roten Löwen umrandet von blauen Blüten und oberhalb abgeschlossen mit einer goldenen Krone hängt an einer Wand.

Im November 2025 fanden wieder rund um den jährlichen Tag der Deutschsprachigen Gemeinschaft zahlreiche Veranstaltungen statt. Wie immer stand die ostbelgische Vereinswelt im Vordergrund. Denn Ehrenamt ist mehr als Einsatz – es ist gelebte Gemeinschaft.

Historischer Hintergrund

Am 1. Oktober 1990 verabschiedete das Parlament, damals noch der Rat der Deutschsprachigen Gemeinschaft, ein Dekret, das den Festtag, das Wappen und die Fahne der Deutschsprachigen Gemeinschaft einführte. Warum der Festtag am 15. November gefeiert wird, wird folgendermaßen im Dekret begründet:

„Als eine der drei Gemeinschaften Belgiens […] ist es für eine nationale Minderheit angebracht, ihren Festtag an einem nationalen Gedenktag zu begehen […]. Von den wenigen dieser nationalen Gedenktage kommt logischerweise nur der 15. November, Tag der Dynastie (heute Tag des Königs), in Betracht: das Königshaus als Symbol der belgischen Einheit und gleichzeitig Wahrer des Ausgleiches zwischen den Gemeinschaften des Landes. Zudem legt der Vorsitzende der Exekutive bei Amtsantritt seinen Eid auf die Verfassung beim König ab.“ Dekret vom 1.10.1990