Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Kinderbetreuung
Ein großer Schritt in Richtung familienfreundliches Ostbelgien wurde 2017 mit der Einführung der betreuten Ferienangebote gemacht.
Betreuten Ferienangebote
Das Angebot richtet sich an Kinder zwischen drei und zwölf Jahren. Wurden die Ferienangebote anfangs nur in zwei Gemeinden organisiert, werden diese inzwischen in folgenden Gemeinden durchgeführt:
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Eupen
- Sankt Vith
- Burg-Reuland
- Lontzen
- Kelmis
In Zukunft werden ca. 630-800 teilnehmende Kinder bei den betreuten Ferienangeboten erwartet.
Regelmäßig arbeiten die Gemeinden auch mit Partnern zusammen, die sich um die Organisation und Durchführung der Ferienangebote kümmern, wie beispielsweise mit Ocarina Ostbelgien und der VoG Chudosnik Sunergia.
Qualitativ hochwertiges und buntes Angebot
Ob kreativ, sportlich oder kulturell, im Laufe der Jahre hat sich eine große Bandbreite an Ferienangeboten entwickelt. Eine Sache haben jedoch alle gemeinsam: Sie werden von der Deutschsprachigen Gemeinschaft finanziell unterstützt und müssen deswegen bestimmten Qualitätsnormen entsprechen.
Durch die Erweiterung des Angebotes an betreuten Ferienangeboten in Ostbelgien wird die Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf verbessert. Des Weiteren wurden im Bereich der Kinderbetreuung zahlreiche andere Fortschritte erzielt, die zur Stärkung der Familien beitragen.
Im Jahr 2019 wurde die Kinderkrippe in Hergenrath eröffnet, um dem steigenden Bedarf an Kleinkindbetreuung gerecht zu werden.
Vollstatut für konventionierte Tagesmütter
Zusätzlich wurde im Januar 2024 das Vollstatut für konventionierte Tagesmütter eingeführt, um diesen Beruf attraktiver zu gestalten. Tagesmütter haben nun die Möglichkeit, fest angestellt im neu geschaffenen Zentrum der Deutschsprachigen Gemeinschaft für Kinderbetreuung zu arbeiten, was ihnen nicht nur ein sicheres Einkommen, sondern auch mehr soziale Sicherheit bietet.
Selbstständige Tagesmütter und -väter erhalten Unterstützung von der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Dazu gehören:
- ein Laptop,
- ein Viererkinderwagen
- finanzielle Unterstützung (Funktionszuschüsse)
Eltern-Kind-Bildung
Auch der Bereich der Eltern-Kind-Bildung, der darauf abzielt, die Kompetenz der Eltern zu stärken, wurde ausgeweitet. Kurze Referate setzen Impulse, die in informellen Gesprächsrunden vertieft werden können. Ursprünglich in den Gemeinden Bütgenbach und Sankt Vith gestartet, erstreckt sich die Eltern-Kind-Bildung nun auch in den Norden Ostbelgiens, um möglichst viele Familien zu erreichen.
Folgendes REK-Projekt wurde im Rahmen von „Ostbelgien leben 2025“ zu diesem Thema umgesetzt:
- Zukunftsprojekt „Wir bauen auf: Familie“ (REK II)
- Zukunftsprojekt „Eltern entlasten, Eltern stärken“ (REK III)
Nähere Informationen zu den Zukunftsprojekten finden Sie unter den weiterführenden Links.