Für eine lebenswerte Zukunft – Jugendpolitik in Ostbelgien

Jugendstrategieplan und Jugendbericht

Im Jahr 2012 wurde das Jugenddekret eingeführt, das die Grundlage für eine wissensbasierte Jugendpolitik legte. Dies führte zur Entwicklung neuer Instrumente zur Gestaltung der Jugendpolitik, darunter der Jugendstrategieplan und der Jugendbericht.

Jugendbericht

Um den Bedürfnissen junger Ostbelgier gerecht zu werden, wurde 2015 die Idee eines Jugendberichts geboren. Dabei handelt es sich um eine Untersuchung der

  • Drei junge Frauen sitzen an ihren Instrumenten.
    aktuellen Lebenssituationen
  • Alltagskontexte
  • Probleme

von Jugendlichen im Alter zwischen zehn und 30 Jahren. Diese Studie wird alle fünf Jahre durchgeführt.

Der Jugendbericht liefert aktuelle Daten und Informationen zur Situation junger Menschen in Ostbelgien und zeigt auf, in welchen Bereichen Handlungsbedarf besteht. Damit trägt er dazu bei, Schwerpunkte in der Jugendpolitik zu setzen, die im Jugendstrategieplan verankert sind.

Jugendstrategieplan

Der Jugendstrategieplan ist die politische Leitlinie für den Jugendbereich und zielt darauf ab, das Leben junger Menschen in Ostbelgien zu verbessern. Aktuell wird der dritte Jugendstrategieplan von 2023 bis 2027 umgesetzt.

Der aktuelle Jugendstrategieplan konzentriert sich auf vier Schlüsselthemen:

  • gesellschaftliche Beteiligung
  • Digitalisierung
  • Emotionen und Selbstbild
  • nachhaltige Gestaltung Ostbelgiens als Lebensraum

Projekte, die dazu beitragen, die Situation junger Menschen in den vier Themenschwerpunkten zu verbessern und die gesetzten Ziele zu erreichen, können über den Jugendstrategieplan finanziell unterstützt werden.

Eine große Bandbreite an unterschiedlichen Projekten wurde seit 2013 finanziell unterstützt, zum Beispiel:

  • Sensibilisierungskampagnen
  • Kunstprojekte
  • Workshops
  • Austauschaktivitäten
  • Informationsmaterial
  • Filmprojekte
  • Jugendkulturprojekte
  • Weiterbildungen für Fachkräfte

Übergreifendes Themenfeld

Der Strategieplan wird von der gesamten Deutschsprachigen Gemeinschaft umgesetzt, weil die Lebenssituation der Jugendlichen in allen Zuständigkeiten der Deutschsprachigen Gemeinschaft verbessert werden kann.

Projektanträge können demnach neben Jugendeinrichtungen ebenfalls von

  • Schulen
  • Gemeinden
  • Sozialeinrichtungen
  • u.v.m.

eingereicht werden. Dies trägt maßgeblich dazu bei, eine fachübergreifende Jugendpolitik zu ermöglichen, die allen jungen Menschen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft zugutekommt.

Die Maßnahmen im Rahmen des Jugendstrategieplans verbessern nicht nur die Lebenssituation der ostbelgischen Jugend, sondern tragen auch zur Bewältigung gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel und der politischen Bildung bei. Dies fördert die nachhaltige Entwicklung des Standorts Ostbelgiens und schafft eine bessere Zukunft für alle.

Folgende REK-Projekte wurden im Rahmen von „Ostbelgien leben 2025“ zu diesem Thema umgesetzt:

  • Zukunftsprojekt „Jugend ist Zukunft“ (REKI)
  • Zukunftsprojekt „Jugend 2025+“ (REKIII)

Nähere Informationen zu den Zukunftsprojekten finden Sie unter den weiterführenden Links.