Gerichtliche Jugendhilfe

Die Justizbehörden beauftragen die Mitarbeiter der gerichtlichen Jugendhilfe, um Kinder bis 18 Jahre durch Jugendhilfemaßnahmen zu schützen und die Familien zu unterstützen. Ausführliche Infos erhalten Sie hier.

Die gerichtliche Jugendhilfe ist ein Aufgabenbereich im Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Sie unterstützt im Auftrag der Justizbehörden Kinder bis zum Alter von 18 Jahren, die sich in einer sie gefährdenden Lebenssituation befinden, sowie deren Familien.

Was macht die gerichtliche Jugendhilfe?

Oberstes Ziel ist es, dem Kind ein altersgerechtes und menschenwürdiges Leben zu ermöglichen und seine gesunde Entwicklung, Erziehung und soziale Teilhabe bestmöglich zu fördern, nach Möglichkeit innerhalb seiner Familie.

Eine Frau sitzt mit einem Klemmbrett auf einem Stuhl und spricht mit einem kleinen Mädchen mit einem Teddybären auf dem Schoß, das auf einem Sofa sitzt.

Die Staatsanwaltschaft und das Jugendgericht beauftragen die Mitarbeiter der gerichtlichen Jugendhilfe unter anderem bei:

  • Gewalt gegen Kinder
  • (vermutetem) Missbrauch oder Misshandlung von Kindern
  • Vernachlässigung von Kindern

In der gerichtlichen Jugendhilfe arbeiten Sozialarbeiter. Sie nehmen Kontakt zu den Familien auf, sobald sie von den Justizbehörden damit beauftragt werden. Die Justizbehörden können verschiedene Jugendhilfemaßnahmen anordnen, um das Kind zu schützen und die Familie zu unterstützen. Diese Maßnahmen organisieren und begleiten die Sozialarbeiter. Dabei stützen sie sich auf verschiedene Dienste und Einrichtungen, wie:

  • Therapie- und Beratungsstellen
  • ambulante Begleitdienste
  • anerkannte Pflegefamilien
  • stationäre Jugendhilfeeinrichtungen

Weitere Informationen zum Thema „Pflegefamilien“ und dem Team finden Sie in den weiterführenden Links.