Der Musiklehrer

Darron „Skoob“ Hudson – Jugendtreff Inside

Als Teenager war Darron Hudson in seiner Heimat Schottland immer mit seiner Gitarre unterwegs. Mit seinen Freunden zog er per Bus in die nächstgelegene Stadt, um dort Musik zu machen. Aufgrund seiner Vorliebe für den amerikanischen Zeichentrickfilm „Scooby Doo“ gaben ihm seine Bandkollegen den Spitznamen „Skoob“. Der Name blieb haften, Skoob jedoch zog es in die Welt hinaus. In den 1980er-Jahren kam er nach Aachen in Deutschland, wo er mit einem Freund auf der Straße auftrat. Was als Sommerreise gedacht war, wurde zu einem dauerhaften Aufenthalt.

Leidenschaft zum Beruf gemacht

„Als ich ein Teenager war und in einer Band spielen wollte, hat mich niemand unterstützt. In Ostbelgien habe ich die Chance, meine Liebe zur Musik zu teilen und jungen Menschen die Unterstützung zu bieten, die ich nie hatte.“
Zitat: Darron Hudson

Im Jahr 2005 wurde Skoob auf den Jugendtreff Inside in Eynatten aufmerksam. Der damalige Jugendarbeiter Werner Kalff hatte die Idee:

  • junge Bands zu coachen und
  • ihnen die Kunst des Rhythmus und
  • die Freude am Gitarrenspiel zu vermitteln.

Skoob ergriff die Gelegenheit, seine Liebe zur Musik mit der nächsten Generation zu teilen und wurde schnell zu einem festen Bestandteil des Jugendtreffs. „Ich war glücklich mit dem, was ich tat, mit meiner Band zu reisen und Auftritte zu spielen. Aber der Umzug nach Ostbelgien war wahrscheinlich das Beste, was mir passieren konnte“, so Skoob.

Heute bringt er Kindern das Gitarrenspiel bei und hilft ihnen, ihren Rhythmus zu finden. Eines seiner Projekte ist der Unterricht für junge Erwachsene mit einer Lernbehinderung. „The Exchange“ – ihre Band – schreibt, kreiert und performt gemeinsam Lieder und zeigt, dass jeder Musik machen kann.

Die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens unterstützt Jugendtreffs wie das „Inside“ in Eynatten, in denen Offene Jugendarbeit angeboten wird, u. a. durch die Schaffung geeigneter struktureller Rahmenbedingungen und verschiedene Zuschüsse. Wie der Name schon sagt, ist die Offene Jugendarbeit offen für alle jungen Menschen zwischen 10 und 30 Jahren. Die Angebote sind nicht an eine Mitgliedschaft gebunden. Die Deutschsprachige Gemeinschaft erkennt verschiedene Träger in der Offenen Jugendarbeit an, die sie mit Funktions-, Personal-, Projekt- und Weiterbildungszuschüssen fördert.

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