Medien

Sonderzuschuss beschlossen

Unterstützung für die private Radiolandschaft

Am 26. April 2021 wurde das Krisendekret 2021 verabschiedet. Dieses beinhaltet eine Unterstützungsmaßnahme für Betreiber von auditiven linearen Mediendiensten. Stellen Sie Ihren Antrag bis zum 31. Mai 2021!

Aufgrund der Dringlichkeitsmaßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) kam es seit März 2020 wiederholt zu Einschränkungen des wirtschaftlichen, kulturellen sowie öffentlichen Lebens. Infolgedessen ist auch den Anbietern von privaten Radiosendern in der Deutschsprachigen Gemeinschaft durch einen signifikanten Einbruch der wirtschaftlich wesentlichen Einnahmen aus Werbung und Veranstaltungen ein hoher finanzieller und betrieblicher Schaden entstanden. Im Rahmen der Plenarsitzung des Parlamentes der Deutschsprachigen Gemeinschaft vom 26. April 2021 wurde das Krisendekret 2021 verabschiedet.

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Um die private Radiolandschaft in der Deutschsprachigen Gemeinschaft zu unterstützen und die enormen Auswirkungen der Corona-Maßnahmen der Föderalregierung abzufedern, wurde im Krisendekret 2021 eine unterstützende Maßnahme vorgesehen:

Für den Zeitraum vom 1. März 2020 bis zum 1. März 2021 hat jeder Anbieter, der in der Deutschsprachigen Gemeinschaft einen privaten Radiosender betreibt, Anrecht auf einen Sonderzuschuss zur finanziellen Unterstützung bei den Sendekosten. Da die Kosten für den Sendebetrieb sowie für das Personal je nach Kategorie des linearen auditiven Mediendienstes unterschiedlich hoch ausfallen, orientiert sich die Höhe des Sonderzuschusses an der jeweiligen Kategorie: 15.000 Euro für Sendernetze, 10.000 Euro für Regionalsender, 7.500 Euro für Lokalsender.

Das Antragsformular finden Sie in der Rubrik "Mehr zum Thema".