Jugendstrategieplan III: So geht es weiter

Wirkshop: Mitwirken und bewirken!

Mit Vertretern der geförderten Jugendeinrichtungen und sozialen Einrichtungen wurde sich am 26. März gemeinsam zu den Bedarfen junger Ostbelgier ausgetauscht. Außerdem wurden gemeinsam Lösungsansätze und Projekte erarbeitet.

Man sieht die Beine von vier Personen und diese halten ein Brainstorming ab.

Verschiedene Jugend- und Sozialeinrichtungen waren bei dem Wirkshop vertreten: u. a. aus der Offenen Jugendarbeit, der Jugendinfo, den Jugendorganisationen, der Jugendkommission, Kaleido, der Servicestelle Ehrenamt und der Dienststelle für Selbstbestimmtes Leben.

Im Vorfeld konnten sich die jungen Menschen bereits über ein Online-Tool zu den verschiedenen Themen äußern. Die Ergebnisse fließen mit in die Ausarbeitung des Aktionsplans ein.

Worum ging es?

Während des Wirkshops wurden in Arbeitsgruppen jeweils zwei der festgelegten Themenschwerpunkte besprochen. Die Themen waren:

  • Gesellschaftliche Beteiligung
  • Digitalisierung
  • Emotionen und Selbstbild
  • Nachhaltige Gestaltung Ostbelgiens als Lebensraum

Worum es in den Schwerpunktthemen im Detail geht, erfahrt ihr im Artikel in den weiterführenden Links.

Input für eine angeregte Diskussion lieferten u. a. das Coaching-Team von JeZenTi und Lucyna Zalas, die das Projekt "Ostbelgien leben 2040" betreut. Diskutiert wurde, neben vielen weiteren Punkten, über die Auswirkungen der Digitalisierung und der Pandemie auf den Selbstwert junger Menschen, die Möglichkeiten zur Einbeziehung Jugendlicher sowie die vielfältige Bedeutung des Themas "Nachhaltigkeit". Zum Ende hin wurden die Resultate der Diskussionen den anderen Teilnehmern vorgestellt, sodass sich jeder zu jedem Thema nochmals äußern konnte.

Wie geht es weiter?

Im Anschluss an den Wirkshop wird sich die Steuergruppe, die den Prozess betreut und aus Vertretern der Kabinette, der Verwaltung, der Jugendinfo, des RDJ und des Jugendbüros besteht, zusammenfinden und aus diesem Input einen Aktionsplan erarbeiten. Diese Aktionen bilden die Leitlinien für den Jugendstrategieplan und die Projekte, die darüber gefördert werden. Anschließend wird der Jugendstrategieplan verfasst und vom Rat der Deutschsprachigen Jugend (RDJ) begutachtet, sodass der Jugendstrategieplan im Herbst von der Regierung und dem Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft verabschiedet werden kann. Ab Januar 2023 können dann Projekte über den Jugendstrategieplan eingereicht und bezuschusst werden.