Jugendstrategieplan 2023–2027: mitwirken und bewirken

Schritt für Schritt zum JSP III

Der zweite Jugendstrategieplan läuft Ende des Jahres aus. Am 1.1.2023 geht der dritte an den Start und rückt bis Ende 2027 drei neue Themen und ein „altes“ in den Vordergrund.

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Die Schwerpunktthemen des dritten Jugendstrategieplans sind:

  • Gesellschaftliche Beteiligung
  • Digitalisierung
  • Emotionen und Selbstbild (wie bereits 2016-2022)
  • Nachhaltige Gestaltung Ostbelgiens als Lebensraum

Mehr Infos zu den einzelnen Themen findet ihr im Artikel „Darum geht’s: die Schwerpunktthemen des JSP III“ in den weiterführenden Links.

Wie entsteht der Jugendstrategieplan?

  • Zuerst wird die Situation der jungen Leute in Ostbelgien analysiert. Wichtige Instrumente dazu sind die Sozialraumanalysen, Umfragen unter Jugendlichen, Stellungnahmen und Jahresberichte verschiedener Akteure aus dem ostbelgischen Jugendsektor, europäische Strategien und auch der erste ostbelgische Jugendbericht.

Dabei geht es um Fragen zur Bildung, zum Berufseinstieg, zur organisierten Jugendarbeit, zu Freizeitmöglichkeiten, zur gesellschaftlichen Teilhabe, zu Gesundheit und Wohlbefinden etc.

  • Im zweiten Schritt werden Schwerpunkte gesetzt. Sie orientieren sich an dem Bedarf, der sich aus den oben erwähnten Grundlagen herauskristallisiert.
  • Dann wird ein Aktionsplan ausgearbeitet, der Ziele, Maßnahmen und Projekte definiert. Hier sollen Jugendliche ihre Ideen, Wünsche und Bedarfe äußern. Dazu fand am 26. März 2022 ein Wirkshop im Alten Schlachthof in Eupen statt und die Jugendlichen konnten sich online beteiligen.

Wer im Zeitraum 2023-2027 Projekte für junge Menschen zu diesen Themen ins Leben ruft, kann dabei von der Deutschsprachigen Gemeinschaft finanziell unterstützt werden.

Der gesamte Entstehungsprozess wird begleitet von einer Steuergruppe aus Vertretern der Regierung und des Ministeriums, des Jugendbüros, des Jugendrates und der Jugendinformation.

Der Jugendstrategieplan ist das Instrument für eine wissensbasierte Jugendpolitik in Ostbelgien. Als solches verpflichtet er die gesamte Regierung, nicht nur die zuständige Ministerin.