Zuschüsse für kommunale Energie- und Klimaprojekte

Der integrierte Energie- und Klimaplan hat das Ziel,

  • die CO2-Emissionen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft bis 2030 um 50% und bis 2050 um 100% zu senken
  • Maßnahmen für Klimaschutz- und Klimaanpassung einzuführen

Wenn eine Gemeinde in diesem Sinne ein Projekt auf die Beine stellt und vorantreibt, kann sie Zuschüsse beim Ministerium beantragen.

Was genau wird gefördert?

  • Personal- und Funktionskosten

Dies greift beispielsweise, wenn eine Gemeinde eine Studie durchführt, ein Monitoringtool entwickelt, Sensibilisierungsmaßnahmen durchführt, Weiterbildungen organisiert und den gemeindespezifischen Aktionsplan weiterentwickelt.

Der maximale Zuschuss liegt bei 30 000 Euro pro Gemeinde / Jahr.

  • Investitionsprojekte

Im Bereich erneuerbare Wärme sind etwa Projekte, um Biomasse zu trocknen, Hackschnitzel zu gewinnen oder Wärmepumpen einzubauen, förderfähig. Wenn es um nachhaltige Mobilität geht, erhalten beispielsweise Projekte zum Bau von Elektroladesäulen für Fahrzeuge und Fahrräder, intelligente Beleuchtung, Fahrradabstellanlagen oder E-Bikesharing-Infrastruktur Zuschüsse.

Hier reicht der Zuschuss je nach Einwohnerzahl von 75 000 bis 125 000 Euro / Jahr pro Gemeinde. Die Förderhöhe liegt bei maximal 80%.

Wie und wo einen Antrag stellen?

Die Gemeinden können Anträge für individuelle oder gemeindeübergreifende Vorhaben einreichen. Dazu wenden sie sich ans Ministerium an den Fachbereich Standortentwicklung.