Wer sitzt mit am Tisch?

Die Vision „Ostbelgien leben 2040“ zu entwickeln, ist auf viele Schultern verteilt. Die Federführung liegt in den Händen des Ministeriums, flankiert von den beauftragten Prozessbegleitern (HJPplaner/COMPASS). Zudem arbeiten aktiv unterschiedliche Zielgruppen/Akteure am Leitbild- und Reformprozess mit. Hierzu gehören zuallererst

  • die Ostbelgier

da es letztlich um sie und ihre Zukunft geht. Dies betrifft sowohl

  • die Zivilgesellschaft als auch
  • die regional tätigen Vereinigungen, Organisationen und Institutionen
  • und Gremien
Eine Gruppe von Menschen sitzt an einem Tisch. Von oben sieht man, wie sie gemeinsam an einem Puzzle sitzen.

Sie möchten sich in den Entwicklungsprozess einbringen? Wie und wo Sie mitmachen können, erfahren Sie über den weiterführenden Link.

Daneben werden fallweise weitere Fachleute beteiligt. Sie begleiten den Prozess „Ostbelgien leben 2040“ im Expertennetzwerk Raumordnung und in Themen-Coachings zur Entwicklungsstrategie.

Je nach Thema werden weitere Fachgruppen oder Begleitgremien gebildet.

Zusätzlich erfolgen zu Beginn und bedarfsweise während der Leitbildentwicklung Rückkopplungen mit den Gemeinden der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

Schlüsselpersonen kamen bereits zu Wort

Die beauftragten Fachleute haben Gespräche mit knapp 40 Menschen geführt, um die Sichtweisen ausgewählter Persönlichkeiten auf die Entwicklung Ostbelgiens kennenzulernen.

Personen mit Bezug zu Themen wie

  • Naturschutz, Landwirtschaft, Umwelt, ländliche Entwicklung...
  • Integration, Inklusion, Jugend, (Aus-)Bildung, Kultur...
  • Wirtschaft, Beschäftigung, Arbeit, Einzelhandel...
  • Raumordnung, Schwarzbauten, Regionalentwicklung, Historie...
  • und weitere wie Politik, Gesundheit, Tourismus. 

wurden befragt

  • zu Bedeutung, Stärken und Qualitäten ostbelgischer Dörfer, Städte und Landschaften
  • zur besonderen Lage durch die Grenzsituation
  • zu Schwächen, Problemen, offenen Fragen
  • zu Aufgaben der Raum- und Regionalentwicklung und damit verbundenen Themen und Herausforderungen
  • zu Räumen und Projekten mit besonderer Bedeutung
  • zu Perspektiven für Ostbelgien in 20 Jahren
  • zum Konzept der weiteren Beteiligung im Strategieprozess

Coaches begleiten die Entwicklungsstrategie

Es ist wichtig, neben der fachlich versierten Innenansicht auch eine externe Sicht auf den Status Quo und auf die Planungen in Ostbelgien einzubeziehen. Daher begleiten externe Fachleute die Entwicklungsstrategie.

Für die Themen, die im Herbst 2021 in den Werkstätten erarbeitet werden, stoßen im Frühjahr 2022 thematische Coaches hinzu. Diese arbeiten zu einzelnen Aspekten eng mit den Fachbereichen und weiteren Experten zusammen. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, inhaltliche Überschneidungen, aber auch Widersprüche zwischen den Themenfeldern zu identifizieren und zusammenzuführen.