Raumstrategien der Euregio Maas-Rhein: Raumlabor Ostbelgien

Einladung zum öffentlichen Workshop am Donnerstag, 10. September

Raumplanung ist für Grenzregionen ein wichtiger Standortvorteil im Wettbewerb um Fachkräfte und Unternehmensansiedlungen. Haben Sie Lust auf einen Workshop zur Gestaltung des Ostbelgien von morgen? Dann melden Sie sich jetzt bis zum 2. September an.

Raumplanung über Landesgrenzen hinweg ist für Grenzregionen ein wichtiger Standortvorteil im Wettbewerb um Fachkräfte und Unternehmensansiedlungen. Das Projekt „Raumstrategien der Euregio Maas-Rhein: Ostbelgien als Raumlabor“ tut genau das: Synergien identifizieren und gemeinsam planen, um den Raum effizienter und nachhaltiger zu nutzen. Jetzt laden die Projektpartner, das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft, der Lehrstuhl für Städtebau der RWTH Aachen und die Parkstad Limburg alle interessierten Bürger zu einer öffentlichen Feedbackveranstaltung ein, um an der Zukunftsgestaltung Ostbelgiens und der Euregio mitzuarbeiten.

Termin und Anmeldung

Team Brainstorming mit Post-It-Zetteln auf einer Glaswand.

Die Veranstaltung findet am 10. September 2026, von 18:00 bis 21:00 Uhr, im Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft (Gospertstraße 1, 4700 Eupen) statt. Bitte melden Sie sich bis zum 2. September an, die Kontaktdaten finden Sie unter „Mehr zum Thema“.

Ziel und Zielgruppe

Ziel des Workshops ist ein Praxistest einiger im Projekt erarbeiteter Schlüsselprojektideen.

Zielgruppe sind alle interessierten Bürger, die zur Gestaltung des Ostbelgiens von morgen beitragen wollen. Auch das Wissen von Grenzgängern sowie Selbstständigen und Unternehmern ist hilfreich. Ebenfalls eingeladen sind Akteure aus der Euregio.

Der Workshop

Die Projektpartner stellen den Workshopteilnehmern die bereits entwickelten Schlüsselprojektideen vor. Dann folgt ein gemeinsamer Gallery Walk, in dem die Projekte ausgestellt sind und kommentiert werden können. Anschließend werden in kleinen Arbeitsgruppen einige Projektideen weiter ausgearbeitet.

Die Moderation übernehmen die Projektpartner vom Aachener Studienbüro Reicher Haase Assoziierte (RHA): Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher, Leiterin des Lehrstuhls für Städtebau und Entwerfen und des Instituts für Städtebau und europäische Urbanistik der RWTH. Außerdem beteiligt sind Nicole und Marc Maurer vom Studio für Architektur und räumliche Transformationen, Maurer United.

Die Projekte

Es wurden insgesamt 14 Schlüsselprojektideen in vier verschiedenen Themenbereichen entwickelt:

  1. Innovations- und Entrepreneurship-Hubs
  2. Multimodales, grenzüberschreitendes Mobilitätsnetzwerk
  3. Neue Wohnformen und zirkuläres Bauen
  4. Kultur-, Freizeit- und Kreativlandschaften

Beispiele von konkreten Projektideen sind ein Scale Up Innovation Center, die Einrichtung eines grenzüberschreitenden Ticketing-Systems, Wohnbauprojekte nach dem Erbpachtmodell oder eine ostbelgische Landschafts-Kunst-Route

Das Projekt "Raumstrategien der Euregio Maas-Rhein: Ostbelgien als Raumlabor (OBL´EU°)" wird gefördert vom Small Project Fund (SPF) „People to People“.

Weitere Informationen zum Projekt und zum Small Projekt Fund finden Sie im verlinkten Artikel unter „Mehr zum Thema“.