28.10.2020

Pädagogische Mitteilung

Neue Maßnahmen für die Schulen in Ostbelgien

Vorübergehende Aussetzung des regulären Schulbetriebs

Am 9. und 10. November 2020 findet in den Grund- und Sekundarschulen weder Präsenz- noch Fernunterricht statt. Die Sekundarschulen organisieren ab Donnerstag vorübergehend Fernunterricht. Hier erfahren Sie mehr zu den Neuerungen!

Aufgrund der rasant steigenden Infektionszahlen in der Gesellschaft empfehlen die Gesundheitsexperten eine temporäre Aussetzung des Präsenzunterrichts, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.

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Auf Empfehlung der führenden Gesundheitsexperten und in Absprache mit den Schulleitern und Schulträgern wurden folgende Beschlüsse gefasst:

  • Am 9. und 10. November 2020 findet für die Grund- und Sekundarschüler weder Präsenz- noch Fernunterricht statt. Für die Kinder der Eltern, die keine Betreuungsmöglichkeit haben, organisieren die Grundschulen eine Betreuung.
  • Die Sekundarschulen organisieren ab Donnerstag, 29. Oktober 2020 Fernunterricht für die 2. und 3. Stufe. Die 1. Stufe erhält am 12. und 13. November 2020 Fernunterricht.
  • Die Zentren für Aus- und Weiterbildung wechseln ab dem 9. November 2020 in den Fernunterricht.
  • Für die Dauer der Aussetzung des Unterrichts in den Sekundarschulen, d. h. vom 29. Oktober bis voraussichtlich 13. November 2020, werden alle Präsenzveranstaltungen im Hochschulwesen und in der Erwachsenenbildung ausgesetzt.

Ziel der Maßnahmen

Die von den Experten geforderte „Auszeit“ von 15 Tagen soll dazu beitragen,

  • den Höhepunkt der zweiten Welle abzuschwächen,
  • die epidemiologische Situation in den Griff zu bekommen und
  • die Schulen im Anschluss offen halten zu können.

Jeder soll Verantwortung übernehmen

Damit diese Maßnahmen die erhoffte Wirkung erzielen, ist es wichtig, die geltenden Regeln zur Eindämmung der Pandemie auch während der Schulferien und während des Fernunterrichts einzuhalten.

  • Reduzieren Sie Ihre Kontakte auf ein Minimum.
  • Halten Sie sich an die geltenden Hygiene-, Masken- und Abstandsregeln.

Die Experten appellieren an die individuelle Verantwortung aller Bürger, auch der schulischen Akteure, nämlich die Eltern, Schüler und Lehrer: Ob nach der Auszeit wieder Präsenzunterricht stattfinden kann, hängt maßgeblich davon ab, wie gut jeder Einzelne die Regeln befolgt. Nur durch eine gemeinsame Anstrengung aller und somit durch die Mitwirkung jedes Einzelnen kann das Gesundheitssystem entlastet und gewährleistet werden, dass die Kinder und Jugendlichen weiterhin in der Schule unterrichtet werden.

Wir bitten daher um Ihre Unterstützung – handeln wir verantwortungsvoll zum Wohl unserer Schüler und aus Solidarität zu den erkrankten Menschen und den vielen Personen, die sie behandeln und pflegen.