Hochwasserkatastrophe

Umzugs- und Mietbeihilfen für Betroffene

Eine Person hält eine Hand in die Kamera und auf dieser steht „Wir helfen“.

Die Umzugs- und Mietbeihilfen werden unter gewissen Bedingungen an die Opfer der Flutkatastrophe ausgezahlt.
Die Hilfen werden an Personen ausgezahlt, die innerhalb der Deutschsprachigen Gemeinschaft nach der Flutkatastrophe umgezogen sind, eine Bescheinigung über die Unbewohnbarkeit der Wohnung haben und unter eine der drei Einkommenskategorien fallen:

  • Kategorie 1: Höchsteinkommen: 14.500 Euro für eine alleinstehende Person und 19.900 Euro pro Haushalt. Diese Beträge werden jeweils um 2.700 Euro pro Kind zu Lasten erhöht.
  • Kategorie 2: Höchsteinkommen: 29.100 Euro für eine alleinstehende Person und 36.400 Euro pro Haushalt. Diese Beträge werden jeweils um 2.700 Euro pro Kind zu Lasten erhöht.
  • Kategorie 3: Höchsteinkommen: 45.100 Euro für eine alleinstehende Person und 54.500 Euro pro Haushalt. Diese Beträge werden jeweils um 2.700 Euro pro Kind zu Lasten erhöht.

Wie sehen die Hilfen aus?

  • Die Umzugsbeihilfe ist einmalig, beträgt 400 Euro und wird pro unterhaltsberechtigtes Kind um 20 % erhöht.
  • Der Betrag der Mietbeihilfe entspricht einerseits dem Unterschied zwischen dem Mietbetrag der geräumten Wohnung oder deren Mietwert, wenn der Antragsteller sie als Eigentümer oder unentgeltlich bewohnte, und andererseits dem Mietbetrag der angemieteten Wohnung. Sie hat einen monatlichen Höchstbetrag von 100 Euro und wird pro unterhaltsberechtigtes Kind um 20 % erhöht. Die Mietbeihilfe wird für eine Dauer von einem Jahr ab der Anmietung der Wohnung gewährt.

Bis wann kann ich einen Antrag stellen?

Die Anträge können Sie rückwirkend stellen. Falls Sie bereits vor dem Inkrafttreten des Erlasses eingezogen sind, können Sie den Antrag abweichend bis zum 31. Dezember 2021 einreichen. Ansonsten müssen die Anträge auf diese Hilfen spätestens drei Monate nach dem Einzug in die Wohnung eingereicht werden.