Info-Integration

Als Referenzzentrum für Migration und Integration ist Info-Integration eine Anlauf- und Beratungsstelle für:

  • Menschen mit Migrationshintergrund;
  • Einrichtungen und Organisationen, die mit Migranten arbeiten.
  • Sensibilisierungs- und Öffentlichkeitsarbeit für die allgemeine Bevölkerung.

Seit 2015 fördert die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Info-Integration strukturell.

Konkrete Dienstleistungen von Info-Integration

Beratung für Migranten

Migranten können mit ihren Anliegen zu den offenen Sprechstunden kommen. Dort beraten die Mitarbeiter sie zu allen möglichen Themen – beispielsweise zum Aufenthaltsrecht oder zum Erlangen der belgischen Staatsbürgerschaft. Aber auch für alltägliche Fragen wie Wohnungssuche, Ausfüllen von Anträgen, zum Schulsystem oder zur Gesundheitsversorgung steht Info-Integration den Migranten beratend zur Seite.

Beratung für Einrichtungen

Info-Integration unterstützt alle Organisationen und Einrichtungen, die mit Migranten arbeiten. Info-Integration gibt Auskünfte und Information zu dem Asylrecht, verschiedene Dienstleistungen wie dem Arbeitsamt.

Des Weiteren ist es eine Beratungsstelle, die Informationen zur beruflichen Eingliederung, zum sozio-kulturellen oder sportlichen Bereich gibt, um die Integration in die Gesellschaft zu fördern. Ziel ist, dass der Migrant sich in der neuen Heimat zurechtfinden und den Alltag eigenständig gestalten kann.

Die Mitarbeiter organisieren auch Weiterbildungen. Jede Einrichtung, die Informationen oder Weiterbildungen in diesem Bereich benötigt, kann sich an die Beratungsstelle wenden.

Außerdem nimmt Info-Integration an verschiedenen Arbeitsgruppen teil. So vermittelt die Organisation nicht nur ihr Wissen, sondern vernetzt auch die sozialen Akteure im Bereich Integration miteinander.

Anerkennung als Referenzzentrum

Die Anerkennung als Referenzzentrum für Integration und Migration wird über das Dekret vom 11.12.2017 über Integration und dessen Ausführungserlass 4.10.2018 geregelt. Um als Referenzzentrum anerkannt zu werden, muss die Einrichtung gewisse Kriterien erfüllen, die im Erlass festgelegt sind. Ein entsprechendes Anerkennungsformular sowie einen Ansprechpartner für weitere Informationen finden Sie unter „Mehr zum Thema“.

Sozialer Übersetzungsdienst TRADUKO

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Seit dem 1. Februar 2021 ist Traduko der erste soziale Übersetzerdienst in der Deutschsprachigen Gemeinschaft und bietet Übersetzungen in den Sprachen Arabisch, Türkisch und Russisch an. Die Zielgruppe sind alle Sozial-, Gesundheits- oder Schuleinrichtungen und öffentliche Behörden aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft, die mit Personen arbeiten, die die deutsche oder französische Sprache nicht ausreichend beherrschen, um die Arbeit dieser Einrichtung oder Behörde ausführen zu können.

Die Anfragen dürfen ausschließlich von den Einrichtungen und den Behörden an den sozialen Übersetzerdienst gestellt werden. Privatpersonen oder Unternehmen aus der Privatwirtschaft können diesen Dienst nicht in Anspruch nehmen.